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Amazon Blended Reality: Patent auf virtuelle Kleidungsanprobe

Wie würde ich in dem neuen Anzug auf der Party heute Abend aussehen? Mit Amazons „Blended Reality Device“, einem digitalen Spiegel, soll man sich zukünftig solche Fragen beantworten können.

Das im März 2015 eingereichte und nun erteilte Patent beschreibt eine Zusammensetzung aus Spiegel, Display, Kameras und Projektoren, mit denen man sein Spiegelbild digital bekleiden kann.

Nach Amazons Aussage gebe es zwar bereits Spiegel-Systeme, mit denen weitere Objekte in das Spiegelbild des Betrachters eingefügt werden können, diese seien aber aufgrund von nur einem eingesetzten Display in seiner Funktion limitiert.

Spiegel und Display vermischen reales mit digitalem Abbild

Amazons digitaler Spiegel soll dagegen wie folgt funktionieren: Der Betrachter steht vor einem klassischen Spiegel und sieht sein gewöhnliches Spiegelbild. Doch hinter dem Spiegel befindet sich ein Display, welches durch Kameras Informationen über den Betrachter vor dem Spiegel sammelt. Das Display kann dadurch das Spiegelbild exakt wiedergeben – und weitere Details zu dem Bild hinzufügen. In der Patentschrift nennt Amazon explizit Kleidungsstücke, die dem Betrachter digital an- und ausgezogen werden können.

Doch auch der Hintergrund des Spiegelbilds soll sich ändern lassen – und das nach Amazons Ansprüchen möglichst realistisch. Dazu sollen Projektoren zum Einsatz kommen, die wenn z.B. ein Sonnenuntergang auf Hawaii gewünscht ist, den Betrachter in einem rötlichen Ton anleuchten. Durch das ergänzende Licht zum digitalen Bild soll eine hohe Qualität des neukonstruierten Spiegelbilds erhalten bleiben.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann man natürlich nicht sagen ob Amazons digitaler Spiegel produktreife erreichen wird, doch mit der Übernahme des 3D-Startups Body Labs zeigt der US-Konzern, dass man es mit der „Blended Reality“ wohl ernst meint.

 

Quellen: 

 

Patentschrift USPTO.gov

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